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Er.
In die Kelche versenkt' ich mich dann, und erschöpfte den süßenZauber, den die Natur über die Kronen ergoß.
Sie.
Und so fand' ich am Abend noch frisch den gebundenen Kranj
hier;
Unverwelklich sprach' uns von der Tafel er an.
Er.
Ach, wie fühl'ich mich arm und unvermögend! wie wünscht'ichFest zu halten das Glück, das mir die Augen versengt!Sie.
Unzufriedener Mann! Du bist ein Dichter, und neidestJenes Alken Talent? Brauche das deinige doch!
Er.
Und erreicht wohl derDichter den Schmelz der farbigen Blumen?Neben deiner Gestalt bleibt nur ein Schatten sein Wort!Sic.
Aber vermag der Mahler wohl anszndrückcn: ich liebe!
Nur dich lieb' ich, mein Freund! lebe für dich nur allein!Er.
Ach! und der Dichter selbst vermag nicht zu sagen: ich liebe!Wie du, himmlisches Kind, süß mir es schmeichelst ins Ohr.Sie.
Viel vermögen sie Bcyde; dock bleibt die Sprache des Kusses,Mit der Sprache des Blicks, nur den Veriieb'.en geschenkt.Er.
Du vereinigest Alles; du dicktest und mahlest mit Blumen:Florens Kinder sind dir Farben und Worte zugleich.
Sie.
Nur ein vergängliches Werk entwindet der Hand sich des
Mädchens
Jeden Morgen; die Pracht welkt vor dem Abende schon.
Er.
Auch so geben die Götter vergängliche Gaben, und lockenMit erneutem Geschenk immer die Sterblichen an.