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1 (1815)
Entstehung
Seite
189
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Der neue Pausias

und

sein Blumenmädchen.,

Pausias van Sicyon, der Mahler, war als Jüngling in Glhceren,seine M tbürgerinn, verliebt, welche Blumenkränze zu winden einen sehrerfinderischen Geist Hane. Sie wetteiferten mit einander, und er trachtedie Nachahmung der Blumen zur größten MannichfaltigkeN. Endlichmahne er feine Geliebte, siyend, mir einem Kranze beschäftigt. Dieseskil Bild wurde für eins seiner besten gehalten, und die Kranzwinderinn, oder>1. Kranzhändlerinn genannt, weil Glycere sich auf diese Weise als ein armes

! Mädchen ernährt hatte. Lucius Luculius kaufte eine Eoxie in Athen für

lk! zwey Talente. Plinius B. XXXV. E. XI..

Heu

Schütte die Blumen nur der, zu meinen Füßen und deinen!m, Welch ein chaotisches Bild holder Verwirrung du streust!

Er.

. Du erscheinest als Liebe, die Elemente zu knüpfen;

Wie du sie bindest, so wird nun erst ein Leben daraus.

S i c.

Sanft berühre die Rose, sie bleib' im Körbchen verborgen;Wo ich dich finde, mein Freund, öffentlich reich' ich sie dir.Er.

Und ich thu', als kennt' ich dich nicht, und danke dir freundlich;Aber dem Gegengeschenk weichet die Geberin aus.

Sie.

Reiche die Hyacinthe mir nun, und reiche die Nelke,

Daß die frühe zugleich neben der späteren sey.

Er.

Laß im blumigen Kreise zu deinen Füßen mich sitzen.

Und ich fülle den Schoß dir mit der lieblichen Schaar.