„In die Ecke,
Besen! Besen!
Seyd's gewesen.
Denn als Geister
Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister."
Die Braut von C o r i n t h.
Nach Corinthns von Athen gezogenKam ein Jüngling, dort noch unbekannt.
Einen Bürger hofft' er sich gewogen;
Beyde Väter waren gastverwandk.
Hatten frühe schon
Töchterchen und Sohn
Braut und Bräutigam voraus genatint.
Aber wird er auch willkommen scheinen,Wenn er theuer nicht die Gunst erkauft?
Er ist noch ein Heide mit den Seinen,
Und sie sind schon Christen und getauft.
Keimt ein Glaube neu.
Wird oft Lieb' und TreuWie ein böses Unkraut ausgerauft.
Und schon lag das ganze Haus im Stillen,Vater, Töchter, nur die Mutter wacht;
Sie empfängt den Gast mit bestem Willen,Gleich ins Prunkgemach wird er gebracht.
Wein und Essen prangtEh' er es verlangt:
So versorgend wünscht sie gute Nacht.