Druckschrift 
1 (1815)
Entstehung
Seite
139
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Die w au blende Glocke

Es war ein Kind' das wollte nieZur Kirche sich bequemenUnd Sonntags fand es stets ein Wie,

Den Weg in's Feld zu nehmen.

Die Mutter sprach: Die Glocke tönt.Und so ist dir's besohlenUnd hast du dich nicht hingcwvynr.

Sie kommt und wird dich hohlen.

Das Kind es denkt: die Glocke hängtDa droben auf dem Stuhle.

Schon hat's den Weg ins Feld gelenktAls lies es aus der Schule,

Die Glocke Glocke teilt nicht mehr,

Die Mutter hat gefackelt.

Doch welch ein Schrecken hinterher!

Die Glocke kommt gewackelt.

Sie wackelt schnell, man glaubt es kaum.Das arme Kind im SchreckenEs laust, es kommt, als wie im Traum;Die Glocke wir? es decken.

Doch nimmt es richtig seinen HuschUnd mit gewandter SchnelleEilt es durch Anger Feld und BuschZur Kirche, zur Kapelle.

Und jeden Sonn- und FenertagGedenkt es an den Schaden,

Läßt dnrcd den ersten GlockenschlaxNicht in Person sich laden.