In meiner zwevten Ausgabe war mir, es garmcht m den Sinn gekommen, H. Griesbachen zunennen, noch weniger wider ihn zu fclireiben. Da-her ift er denn auch bis zum fechs und dreyfsigltenVers des dreyzehenden Kapitels Matlhaci gar nichterwähnt, weil bis dahin, durch eine mir höclutver-drtifsliche Verzögerung, weder der zweyte Theilfeiner Symbolarum , noch fein Commentariur,noch feine neulie Ausgabe der Evangelien an michgelangt w r ar. Als ich (liefe erhalten, fand ich,dafs Herr Griesbach abermals, nach zwey undzwanzig Jahren, nach feiner gewöhnlichen Art,mir meine Worte verdrehet und mich in allendrey Büchern angegriffen hatte. Ich mufste ihmdoch alfo zu erkennen geben, dafs ich feineSchriften gelefen hatte. W r enn Einer auch nur
von einer Wefpe, oder Hominel, oder Bremfogeftochen worden, fo ift es ihm ja, ich willnicht Tagen in der Turkey, fondern bey ganzbarbarifchen Wilden, ohne in Anfpruch genom-men zu werden, riebt nur nach menfchlichem,fondern nach thierifchem Gefühle, erlaubt mitder Spitze feines FederinulTeis den Stachel herauszu ziehen. Mich hat man alfo nicht einmalnach thierifchem Gefühle, grfchwcige denn nachmenfchlichem behandelt. Mir rft’s lächerlich.
Dem Herrn G. K. R. Griesbach wünfeheich aufrichtig nichts mehr, als dafs er am En-de feiner Tage durch feine gewtffe Überzeugungdiefe Zufriedenheit habe, als Editor des griechi-fchen N. Teftaments, unverbrüchlich nach kriti*fcher Genauigkeit, Unparlheylichheit, Wahrheit,Treue und Glauben gehandelt zu haben. Er hin-terliifst eine fcharffmnige, unbeflechbare, uner-
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