Oft, wenn dir jeder Trost entflieht,
Mußt du im Stille» dich bequemen. ^
Nur dann, wen» dir Gewalt geschieht, ^
Wird die Menge an dir Antheil nehmen; ^
Ums Unrecht, das dir widerfährt,
Kein Mensch den Blick zur Seite kehrt. ^
- Li
Was ärgerst du dich über fälschlich Erhobnel
Wo gab' es denn nicht Eingeschobne? ^ ^
- l!
Worauf alles ankomml? das ist sehr simpel!
Vater verfüge eh's dein Gesinde spürt!
Dabin oder dorthin flattert ein Wimpel, ' ^
Steuermann weiß, wohin euch der Wind führt. ' *
Eigenheiten, die werden schon hasten; §
Culiivire deine Eigenschaften. ^
Viel Gewohnheiten darfst du haben, T
Aber keine Gewohnheit! s - k
Dies Wort unter des Dichters Gaben, ?
Halte nicht für Lhvrheit.
Das Rechte, das ich viel gethan, in
Das sicht mich nun nicht weiter an, x„
Aber das Falsche, das mir entschlüpft.
Wie ein Gespenst mir vor Augen hüpft. y,
- N-
Gebt mir zu thun, ^
Das sind reiche Gaben! Hii
Das Herz kann nicht ruhn.
Will zu schaffen haben.
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