Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
Seite
178
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Oft, wenn dir jeder Trost entflieht,

Mußt du im Stille» dich bequemen. ^

Nur dann, wen» dir Gewalt geschieht, ^

Wird die Menge an dir Antheil nehmen; ^

Ums Unrecht, das dir widerfährt,

Kein Mensch den Blick zur Seite kehrt. ^

- Li

Was ärgerst du dich über fälschlich Erhobnel

Wo gab' es denn nicht Eingeschobne? ^ ^

- l!

Worauf alles ankomml? das ist sehr simpel!

Vater verfüge eh's dein Gesinde spürt!

Dabin oder dorthin flattert ein Wimpel, ' ^

Steuermann weiß, wohin euch der Wind führt. ' *

Eigenheiten, die werden schon hasten; §

Culiivire deine Eigenschaften. ^

Viel Gewohnheiten darfst du haben, T

Aber keine Gewohnheit! s - k

Dies Wort unter des Dichters Gaben, ?

Halte nicht für Lhvrheit.

Das Rechte, das ich viel gethan, in

Das sicht mich nun nicht weiter an, x

Aber das Falsche, das mir entschlüpft.

Wie ein Gespenst mir vor Augen hüpft. y,

- N-

Gebt mir zu thun, ^

Das sind reiche Gaben! Hii

Das Herz kann nicht ruhn.

Will zu schaffen haben.

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