Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
Seite
177
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Glaubst dich ;u kennen- wirst Gott nicht erkennenAuch wohl das Schlechte göttlich nennen.

Wer Gott ahnet ist hoch zu halten.Denn er wird nie im Schlechten walten.

Machts einander nur nicht sauer,

Hier sind wir gleich, Baron und Bauer.

Warum uns Gott so wohl gefällt?

Weil er sich uns nie in den Weg stellt.

Wie wollten die Fischer sich nähren und retten.Wenn die Frösche sämmtlich Zähne hätten?

Wie Kirschen und Beeren behagen.Mußt du Kinder und Sperlinge frage».

Warum hat dich das schöne Kind verlassen?"Ick kann sie darum doch nicht Haffen:

Sie schien zu fürchten und zu fühlen.

Ich werde das Prävenire spielen.

Glaube mir gar und ganz,Mädchen, laß deine Bein' in Ruh,Es gehört mehr zum Tanz,

Als rvthe Schuh.

Was ich nicht weißMacht mich nicht heiß.

Und was ich weißMachte mich heiß.

Wenn ich nicht wüßte,

Wie's werden müßte.

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