Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
Seite
173
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I7Z

Zierlich Denken und süß ErinnernIst das Leben im tiefsten Innern.

Ich träumt' und liebte sonnenklar;Daß ich lebte, ward ich gewahr.,

Wer recht will thun, immer und mit Lust, 1Der hege wahre Lieb' in Sinn und Brust.

Wann magst du dich am liebsten bücken?Dem Liebchen Frühlingsblume zu pflücken.

Doch das ist gar kein groß Verdienst,Denn Liebe bleibt der höchste Gewinnst»

Die Zeit sie mäht so Rosen als Dornen,

Aber das treibt immer wieder von vörnen.

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Genieße,"was der Schmerz dir hintetließ! 'Ist Noth vorüber, sind die Nörhe süß.

Glückselig ist, wer Liebe rein genießt.

Weil doch zuletzt das Grab so Lieb' als Haß verschließt.

Viele Lieb' Hab' ich erlebet.

Wenn ich liebelos gestrebet;

Und verdrießliches erworben.Wenn ich säst für Lieb' gestorben.Sv du es zusammengezvgen.Bleibet 8»Icko dir gewogen.