Wer dem Publikum dient, ist ein armes Thier;Cr quält sich ab, niemand bedankt sich dafür.
Gleich zu seyn unter Gleichen,
Das läßt sich schwer erreichen:
Du müßtest,ohne Verdrießen,
Wie der Schlechteste zu seyn dich entschließen.
Man kann nicht immer zusammen stehn.Am wenigsten mit großen Hausen.Seine Freunde die läßt man gehn,
Die Menge läßt man laufen.
Du magst an dir das Falsche nähren.
Allein wir lassen uns nicht stören;
Du kannst uns loben, kannst uns schelten.Wir lassen es nicht für das Rechte gelten.
Man soll sich nicht mit Spöttern befassen;Wer will sich für 'nen Narren halten lassen!Darüber muß man sich aber zerreißen,
Daß man Narren nicht darf Narren heißen.
Kristkindlein trägt die Sünden der Welt,Sankt Christoph das Kind über Wasser hält.Sie haben es bepd' uns angethan.
Es gehl mit uns von vorne» an.
Epheu und ein zärtlich GemüthHefter sick an und grünt und blüht.
Kann es weder Stamm noch Mauer finden.Cs muß verdorren, es muß verschwinden.