Hast dn einmal das Rechte gethan.
Und sieht ei» Feind nur Scheeles daran;So wird er gelegentlich, spät oder früh.Dasselbe thun, er weiß nicht wie.
Willst du das Gute thun, mein Sohn,Sv lebe nur lange, da giebt sich's schon;Solltest dn aber zu früh ersterben.
Wirst du von Künftigen Dank erwerbe».
Was giebt uns wohl den schönsten Friede»,Als frey am eignen Glück zu schmieden.
Laßt mir die jungen Leute nurUnd ergeht euch an ihren Gaben!
Es will doch Grosmama NaturManchmal einen närrischen Einfall haben.
Ungebildet waren wir unangenehm;
Jetzt sind uns die Neuen sehr unbequem.
Wo Anmaßung mir wohlgefällt?
An Kindern: denen gehört die Welt«
Ihr zählt mich immer unter die Frohen,Erst lebt ich roh, jetzt unter den Rohen.Den Fehler, den man selbst geübt.
Man auch wohl an dem andern liebt.
Willst du mit mir haußen.So laß die Bestie draußen.
Goethe'S Gedichte. II. Tb.