Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
Seite
166
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Was fragst du viel: wo will's hinaus.Wo, oder wie kann's enden?

Ich dächte, Freund, du bliebst zu Haus,Und sprächst mit deinen Wänden.

Viele Köche versalzen den Brey;Bewabr' uns Gort vor vielen Dienern!Wir aber sind, gesteht es frep.

Ein Lazareth von Medizinern.

Ihr meint, ich hätt' mich gewaltig betrogen;Hab's aber nicht aus den Fingern gesogen.

Noch spuckt der Babylon'sche Thurm,Sie sind nicht zu vereinen!

Ein jeder Mann hat seinen Wurm,Copernikus den seinen.

Denn bey den alten lieben TobtenBraucht man Erklärung, will man Noten;Die Neuen glaubt man blank zu verstehn;Doch ohne Dolmetsch wird's auch nicht gehn.

Sie sagen: das muthet mich nicht an!Und meinen, sie Härtens abgethan.

In meinem RevierSind Gelehrte gewesen.Außer ihrem eignen Brevier,Konnten sie keines lesen.

Wiel Nettungsmittel bietest du! was heißt's?Die beste Rettung, Gegenwart des Geist's!