Wohl unglückselig ist der Mann,
Der unterläßt das, was er kann.
Und unterfängt sich, was er nicht versteht;Kein Wunder, daß er zu Grunde geht.
Du trägst sehr leicht, wenn du nichts hast;Aber Reichthum ist eine leichtere Last.
Alles in der Welt läßt sich ertragen.Nur nicht eine Reihe von schönen Tagen.
Was räucherst du nun deinen Tobten?Hätt'st du's ihm so im Leben geboten!
Ja! Wer eure Verehrung nicht kenntetEuch, nicht ihm baut ihr Monumente.
Willst du dich deines Werthes freuen,So mußt der Welt du Werth verleihen.
Will Einer in die Wüste pred'gen.
Der mag sich von sich selbst erled'gen;Spricht aber Einer zu seinen Brüdern,Dem werden sie's oft schlecht erwiedern.
Laß Neid und Mißgunst sich verzehren.
Das Gute werden sie nicht wehren.
Denn, Gott sey Dank! es ist ein alter Brauch:
So weit die Sonne scheint, so weit erwärmt sie auch.
Das Interim
Har den Schalk hinter ihm.
Wie viel Schälke muß es geben.Da wir alle »ci Interim leben.