Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
Seite
161
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Mit einem Herren steht es gut.

Der, was er befohlen, selber thut. »>

Thn' nur das Rechte in deinen Sachen;Das Andre wird sich von selber machen.

Wenn Jemand sich wohl im Kleinen däucht.So denke, der hat ein Großes erreicht»

Glaube nur, du hast viel gethan.Wenn dir Gedult gewöhnest an.

Wer sich nicht nach der Decke streckt.Dem bleiben die Füße unbedeckt.

Der Vogel ist froh in der Luft gemüthet.Wenn es da unten im Neste brüthet.

Wenn ein kluger Mann der Frau befiehlt.Dann sey es um ein Großes gespielt;

Will die Frau dem Mann befehlen,

Sv muß sie das Große im Kleinen wähle».

Welche Frau hat einen guten Man»,Der sieht man's am Gesicht wohl an.

Eine Frau macht oft ei» bös Gesicht;Der gute Mann verdient's wohl nicht.

Ein braver Mann! ich kenn' ihn ganz genau;Erst prügelt er, dann kämmt er seine Frau,

Goeche'ö Gedichte. II. T»,

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