Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
Seite
160
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Nicht Jeder wandelt nur gemeine Stege:Du siehst, die Spinnen bauen lust'ge Wege.

Ein Kranz ist gar viel leichter binden.Als ihm ein würdig Haupt zu finden.

Wie die Pflanzen zu wachsen belieben,Darin» wird jeder Gärtner sich üben;

Wo aber des Menschen Wachsthum ruht.Dazu jeder selbst das Beste thur.

Willst du dir aber das Beste thun.So bleib nicht auf dir selber ruhn.Sondern folg' eines Meisters Sinn;Mit ihm zu irren ist dir Gewinn.

Benutze redlich deine Zeit!

Willst was begreifen, such's nicht weit.

Zwischen heut und morgenLiegt eine lange Frist.Lerne schnell besorgen.

Da du noch munter bist.

Die Dinte macht uns wohl gelehrt.Doch ärgert sie, wo sie nicht hingehört.Geschrieben Wort ist Perlen gleich;

Ein Dintenkleks ein böser Streich.

Wenn man für's Künftige was erbaut.Schief wird's von vielen angeschaut.Thust du was für den Augenblick,

Vor allem vpsre du dem Glück.