Druckschrift 
2 (1815)
Entstehung
Seite
49
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Wenn die Räder rasseltenRad an Rad rasch um's Ziel weg,Hoch flogSiegdurchglühterJünglings Peitschenknall,

Und sich Staub wälzt'

Wie vom Gebirg' herabKieselwetter ins Thal;

Glühte deine Seel' Gefahren, PindarlMulh. - Glühte?

Armes Herz!

Dort auf dem Hügel,

Himmlische Macht!

Nur so viel Gluth,

Dort meine Hütte,

Dorthin zu waten!

Seefahrt.

Lange Tag' und Nächte stand mein Schiff befrachtet;Günst'ger Winde harrend, saß mit treuen Freunden,Mir Gedult und guten Muth »zechend.

Ich im Hafen.

Und sie waren doppelt ungedultig:

Gerne gönnen wir die schnellste Reise,

Gern die hohe Fahrt dir; GülerfülleWartet drüben in den Welten deiner.

Wird Rückkehrendem in unfern ArmenLieb' und Preis dir.

Und am frühen Morgen ward's Getümmel,

Und dem Schlaf entjauchzt uns der Matrose,

Alles wimmelt, alles lebet, webet.

Mit dem ersten Segenshanch zu schiffen.

Gsethe's Gedichte. II Tb.

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