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Kaum ersah der Cadi dieses Schreiben,
Als er seine Suaken alle sammelt.
Und zum Wege nach der Braut sich rüstet,
Mit den Schleper, den sie heischte, tragend.
Glücklich kamen sie zur Fürstin« Hause,Glücklich sie mit ihr vom Hause wieder.
Aber als sie Asans Wohnung nah'ten,
Sah'n die Kinder oben ab die Mutter,
Riefen: ,,Aomm zu deiner Halle wieder!
„2ß das Abendbrot mit deinen Kindern!"Traurig hört' es die Gemahlinn Asans,
Kehrcte sich zu der Suaten Fürsten:
„Laß doch, laß die Suaten und die Pferde„Halten wenig vor der Lieben Thüre,
„Daß ich meine Kleinen noch beschenke."
Und sie hielten vor der Lieben Thüre,
Und den armen Kindern gab sie Gaben;
Gab den Knaben goldgestickte Stiefel,
Gab den Mädchen lange reiche Kleider,
Und dem Säugling hülflos in der Wiege,
Gab sie für die Zukunft auch ein Rvckchen.
Das beyseit sah Vater Asan Aga,
Rief gar traurig seinen lieben Kindern:„Kehrt zu mir, ihr lieben armen Kleinen!„Eurer Mutier Brust ist Eisen worden,
„Fest verschlossen, kann nicht Mitleid fühlen."
Wie das hörte die Gemahlinn Asans,Stürzt' sie bleich den Boden schütternd nieder.Und die Seel' entfloh dem bangen Busen,
Als sie ihre Kinder vor sich fliehn sah.