I
24
Der Damm verschwindet, die Welle braust.Eine Meereswvge, sie schwankt und saust.
Schön SuSchen schreitet gewohnten Steg,
Umströmt auch gleitet sie nicht vom Weg,
Erreicht den Bühl und die Nachbarin»;
Doch der und den Lindern kein Gewinn!
Der Damm verschwand, einMeer erbraust's.Den kleinen Hügel i »i Kreis umsaust' s.
Da gähnet und wirbelt der schäumende SchlundUnd ziehet die Frau mit den Kindern zu Grund;
Das Horn der Ziege faßt das Ein',
So sollten sie alle verloren sepn!
Schön Tuschen sieht noch strack und gut:
Wer rettet das junge, das edelste Blut!
Schön SuSchen sieht noch wie ein Stern;
Doch alle Werber sind alle fern.
Rings um sie her ist Wasserhahn,
Kein Schikstein schwimmet zu ihr heran.
Nock einmal blickt sie zum Himmel hinauf.
Da nehmen die schmeichelnden Fluren sie auf.
Kein Damm, kein Feld! Nur hier und dortBezeichnet ein Baum, ein Turn den Ort.
Bedeckt ist Alles mit Wasserschwall;
Doch Susckens Bild schwebt überall. —
Das Wasser sinkt, das Land erscheintUnd überall wird schön Snswen beweint. —
Und dem sep, wer's nicht singt und sagt.
Im Leben und Tod nicht nachgefragt!