Dort entweiht es AganippenMit den rochen breiten Lippen,
Stampft mit ungeschickten Füßen,
Bis die Wellen trübe fließen.
O! wie möcht' ich gern mich täuschen;Aber Schmerzen fühlt das Lhr;
Aus den keusche»
Hcil'gen Schatten
Dringt verhaßter Ton hervor.
Wild Gelächter,
Statt der Liebe süßem WähntWeiberhasser und VerächterStimme» ein Triumphlied an.
Nachtigall und Turtel fliehenLas so keusch erwärmte Nest,
Und in wüthendem ErglühenHalt der Faun die Nymphe fest.
Hier wird ein Gewand zerrissen.
Dem Genüsse folgt der Spott,
Und zu ihren frechen KüssenLeuchtet mit Verdruß der Gott.
Ja, ich sehe schon von weitenWolkenzug und Dunst und Rauch.
Nicht die Leyec nur hat Saiten,
Saiten hat der Bogen auch.
Selbst den Busen des VerehrersSchüttert das gewalt'ge Nahn,
Denn die Flamme des VcrheerersKündet ihn von weiten an.
O! vernehmt noch meine Stimme,Meiner Liebe Bruderwort!
Fliehet vor des Gottes Grimme,
Eilt aus unfern Gränzen fort!
Daß sie wieder heilig werde.
Lenkt hinweg den wilden Zug!