Deutscher Parnaß,
Unter diesenLvrberbüschcn,
Auf den Wiesen,
An den frischenWasserfällen,
Meines Lebens zu genießen,
Gab Apoll dem heitern Lnaben;
Und so habenMich im Stillen,
Nach des Gottes hohem Willen,Hehre Musen auferzogen,
Aus den bellenSilberqueilen
Des Parnassus mich erquicket,
Und das keusche, reine SiegelAuf die Lippen mir gedrücket.
Und die Nachtigall umkreisetMich mit dem bescheidnen Flügel.Hier in Büschen, dort auf Bäumen,Ruft sie die verwandte Menge,
Und die himmlischen GesängeLehren mich von Liebe träumen.
Und im Herzen wächst die FülleDer gesellig edlen Triebe,
Nährt sich Freundschaft, keimet Liebe,Und Apoll belebt die StilleSeiner Thäler, seiner Höhen.
Süße laue Lüfre wehen.
Alle, denen er gewogen.
Werde» mächtig angezogen,
Und ein Edler folgt dem andern.