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Erster Theil (1727)
Entstehung
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424
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4*4 Eap. 6 . Von der LiM/

andern Zug wurden die Blasen grösser / stie-gen aber über die maasscn schnelle und in ei- ."ner unsäglichen Menge indieHöhe/zcrsprun-gen so bald als sie die obere Fläche des Eßiges ^erreichten: wie denn gleich auf den andernZug der Schaum auf einmahl vergieng. Aufden dritten Zug sahe es nicht anders aus /als wenn der Eßig in vollem sieden wäreund stiegen noch immer eineunsäglicheMen-ge Blasen in die Höhe. Dieses fuhr be-ständig fort bis nach dem sechsten Zuge / wie-wohl bey dem fünfften das sieden am stärck-sten war. Es blieben aber alle Blasen ein-zeln vor sieb und wurden auch nicht so groß .als wie vorhin bey den übrigen stufigen : -Materien/ sondern blieben wie sehr kleine xs",Perlcin. Als man bey den letzten Zügen 7'gegen die Lufft in den oberen Tbeil des Gla-ses sahe / nahm man wahr / daß die Blasen ''

rn die Höhe sprungen und daselbst im freyenzerplatzten : wovon auch die innere Flächedes Wassers hin und wieder naß ward / als swie wann der Schweiß an den Fensternzerfließet. Ob ich nun wohl eine langeWeile wartete / so konnte ich doch des sie- 'dens kein Ende erwarten: jedoch als nur ein -wenig Lufft hinein gelassen ward / hörete al- -7les auf einmahl auf; kam doch aber baldwieder / als ich die Lufft von neuem auspum- s!.pete. Man siehet hieraus / daß der ..Eßig sich nicht so siarck wie das Wasser

und '