4 ! 8 Lap. s.'vsii der Luff'e/
le der Lufft im ssiricu vini grösser seyn alsim Wasser. Wir haben oben ferner wahr-genommen/ daß der warme Urin solche Ver-änderungen gezeiget / wie der ssinru 5 vini,hingegen aus dem kalten keine Lufft heraus-Mr- kommen / wie aus der Milch s§. 14?)> Dieckung der Wärme pfleget nicht allein die ausdehnendeWärme Krafft der Lufft zu verstärken (/. 10 z)/ son-tn M-dem auch/ wiewirnachdiesemdurchbeson-ttrien Versuche zeigen werden / die fiüßigmMaterien dünner zu machen / daß ihre Thei-le nicbt mehr so feste an einander anliegenals wie vorhin. Und demnach erkennetman/ daß die Lufft im Urine sehr kleinzertheilet sey/ und daher ihre ausdeh-nende Krafft nicht zureichet die Theiledes Urines von einander zu stoßen / alsbis sie durch Warme verstärktet worden.4 )b aber auch dieses mit was mercklichesbeytrüget / daß die Wärme die Theile desUrins weiter von einander bringet/ lässetsich jetzt eben noch nicht bestimmen. Vonder Wärme aber isi bekandt/ daß auch eingantz geringer Grad derselben eine merckli-ichc Aenderung in der ausdehnenden Krafftder Lufft und zwar sehr schnelle verursa-Gegrün-chm kan (h. i; 4 l- Und hierdurch binden ich bewogen worden zu schließen / daß esMuth- njcht weniger Lufft in der Milch haben wird/AM"' als im Blute/ nur daß sie viel kleiner gethei-Irichm let ist als im Wasser und daher nicht eher