Druckschrift 
Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
400
Einzelbild herunterladen
 

400 Cup. 6/von der Lufft/

denn von neuem aus dem Wasser steigen.Und daher ist klar/daß in ihnen mehr LufftWarum ft>)N muß / als in denen übrigen. Worausri,lige denn ferner die Ursache erhellet / warum eini-Lufft eh-ge Lufft eher aus dem Wasser heraus gehet/«r aus hjx übrige / nemlich weil mehre,e in ei-Masser nem Raume bey einander ist. Daß abersehn/ die mehrere Lufft gleichwohl anfangs vielals die weniger Raum einnimmet / als nach diesemübrige, hje wenigere / und daher kleinere Blasen for-ME..»miret/ kommet einig und allein daher / daß/da anfangs die ausdehnende Kraffk der LufftLufft ei- unter der Glocke / welche aus das Wasserum ge- drucket/ stärcker isi als nach diesem / wennringen hje Lufft mehr verdünnet worden (§. 8l)/Raum grösserer Wiederstand geschiehet und«lammet dadurch gehindert wird / daß sie sich nicht'sizviel ausbreiten können: denn die nachkom-mende Blasen werden anfangs gar nichtsichtbahr / weil die Lufft / die sie formirensoll/ sich wegen des ihr noch unüberwind-lichen Druckes der äusseren Lufft auf dasWasser und des Masters selber noch nicht«usbreiten kan. Wenn auch das Mastervoll Blasen ist / verschwinden sie auf ein-mahl / wenn man wieder Lufft hinein läs-set / weil dadurch die Lufft / welche sie formi-ren soll / durch die Lufft von aussen zusam-men gedruckt! wird/ als welche ihren Druckdurch das Wasser fortsetzet (tz.m). Ich

habe nach diesem das kleine Gläsetem-i, ge-