C<rp. 6. V-n d er Luffr/ ^
mchr, befunden/ daß auch auf den fünffren Zug . ..»erfpu- von neuem Blasen heraus kommen und /schneller als vorhin in dieHöhe gestiegen. Ichhabe öffters das Wasser eine lange Weile <unter der ausgeleereten Glocke stehen lassen/ -; -aber nicht erwarten können/ daß keine Bla- ^ -Daß die ftn mehr aufstiegen. Daß die Blasen/wel-au/ster- che durch das Wasser und aus ihm aufstci- vBlasen 6 en/ nichts anders als Lufft sind/ darf man ^vuffl keines Weges Misteln. Wir haben ja ge- '/Isind. sehen / daß / wenn die Lufft aus einem Glase
heraus fahret und durch das Wasser durchsteiget / solches in Gestalt kleiner Blasen ge-schiehet(tz.-7.i44). Und wir werden baldaus den Umstanden des gegenwärtigenVer« rÄ >-fuches zeigen / daß diese Blasen solche Lufft jDfind als wie unsere Lufft / darinnen wir le-den und Athem hohlen. Es ist wohl wahr/ x ^daß die Blasen nicht allein Lufft sind; son- r-dern vielmehr von der Lustt aufgeblasenes b !Wasser: allein wir sehen hier mehr / wenn -vwir von den Blasen reden / auf diejenige L ?fiüßige Materie/welche innerhalb dem Was- -ser Blasen formiret und in diesen Blasen i,enthalten ist/ als auf das Wasser/ welches E/das Hautlein der Blase abgiebet. Denn tz« vdiese Materie gehet eigentlich weg/ wenn die '
Blasen oben an der Fläche des Wassers vcr-schwinden/ das Master aber bleibet zu rü-cke. Es zeiget demnach gegenwärtiger EVersuch/ daß Lufft aus dem Wasser gehet. ^
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