Vorrede.
gen, auch nach denen anderswo von mirgegebenen Regeln zu untersuchen kerneMühe sparen wird; derselbe wird auchsich in den Stand setzen, daß seine Ver-nunfft die durch Erfahrung bestetigteWahrheiten wird verknüpffen lernen,undsich solchergestalt zu gründlicher Erkänt-nis derNatur geschickt machen. Man wirdaber aus diesem Buche zugleich ersehen,wie unentbehrlich dieMathemarick denen-jenigen sey, welche ihre Versuche mit gehö-riger Accuratesse anstellen und sie gründ-lich erklären wollen. Ja wenn ich künfftigm lateinischer Sprache weiter gehen wer-de, als mein gegenwärtiges Vorhaben lei-det ; so wird sich solches noch mehr zeigen.Noch eines ist übrig, welches ich nicht ver-gessen muß. Ich habe aufden Titul erin-nert» daß gegenwärtige Versuche nicht al-lein zu genauer Erkäntnis der Natur, son-dern auch zugleich derKunst denWeg bäh-nen sollen. Nun bin ich zwar zur Zeit nichtgesonnen, die Künste in Wissenschafften zubringen, ob ich gleich anderswo zurGnügeerwiesen» daß diese Arbeit dem menschli-chen Geschlechte nicht geringen VortheilMassen würde; sondern meine Absicht ge-het bloß dahin,künfftig durch Hülffe dieser