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1 (1750)
Entstehung
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513
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und Sitten der Waldenser. 51z

Zum Beweise dessen tauffen wir unsere Kinder, wir neh-men die Gebote GOttes nicht nur an, sondern befleißigenuns auch sie zu Halm;. Lehren wir und thun was anders,so sind wir willig den Tod darum zu leiden; wo nicht, sobitten wir Ew. Majest. beweglichst nnd fusfälligst uns nichtehertödren zu lassen, bis Selbte den Grund oder Ungrundaller unser Beschuldigungen auf das allergenauefte werdenuntersucht und erkant haben.

Hierauf habe der König den Furnet, Reqvetenmei-ster, nebst seinen; Beichtvater, Nahmens GuillaumeParni, so ein Dörninicarrer und Lehrer der Sorbonne ge-wesen, in die Thaler geschickt: welche, nachdem sie alle Kirch-spiele durchzogen, und alle Kirchen sorgfältig untersucht,keine Bilder darinnen angetroffen, auch nichts gefunden,was nothwendig zu dem Wesen der Messe und zu den übri-gen Ceremonim die bey den Catholicken gebräuchlich sind,zu gehören pflege. Sie haben hierauf angefangen auch dasLeben dieser Leute aufdas genaueste zu erforschen, und sichbesorrders wegen der Beschuldigungen, so man ihnen zu La-ste gelegt, zu erkundigen, aber auch nicht einmal den min-desten schein der ihnen aufgebürdeter; Laster vorfinden kön-nen: ja es habe so weit daran gefehlt, daß sie vielmehr zuihrer grösten Verwunderung warnehmen müssen, wie sieals recht fromrm Leute den Sonntag recht heilig gefeiert,ihre Kinder nach der Gewohnheit der erster; Christlicher;Kirchen getauft, und überhaupt in aller; Stücken der A-postolischen Lehre und Glaubens nach der;; Gesetze desHErrn recht wohl und gründlich unterrichtet wären.

Als der König den Bericht dieser Commissarien ver-nommen, / 7 /o, ^

--/E EE, mo, habe er es mit einem theurer; Schwü-re bekräftiget, daß die Waldenser die besten unter allen sei-nen Unterthanen in gantz Frankreich wären, ihnen auchwaldenfifGesch. 1. Th. Ttt hier-