474 I B. 29 §. Widerlegung derer so die
tru 8 nominstus, gni Viam xaupertatis äocuit, 3 <^0
fi8 8ecIa prop3Ma eü: das helft: Dreihundert Jahr nachConstantini Zeitenftund in der Gegend Maldis ein gewiftrPetrus auf/ der den Weg des Armuths lehrete , und dieSecre der Waldenser fortpflanzte. Hat sie dieser Petrusvon Waldis fortgepflantzt, so muß sie nothwendig vorher gewesenseyn; und so wird sie immer alter.
Das neun und zwantzigffe Capitel.
Beschlus dieses Buches/ und Widerlegung derer so die Pro-
testantische Lehre einer Neuerung beschuldigen.
s er nun Augen hat zu sehen, der fthe, und wer Öhren hatzu hören / der höre und beurtheile, mit was vorScheindes Rechtens die Catholicken heut zu Tage den Pro-testanten nur den geriirgsterr Vorwurf einiger Neuerung nochmachen können, und wie sie die Verwegenheit des Jesuiten Er-sten entschuldigen wollen, deo in seinen LncNirjch Lomr. im Ca-pitel äe Lc-cieim, sagt: es sey betaut und offenbar, daß vorLuthers Zeiten, das ist vor 1517, kein Mensch in der gantzenWelt von dein Glauben, der Lehre und Religion etwas ge-rvust, zu welcher heut zu Tage die Anhänger Luthers undCalvins sich bekennen : oder wie sie das unverschämte Vorgebendes Richardus Bristol in seiner Schrift LxpoüuImioneZ con-tra KgLreti<708n.4O. vertreten wollen, wenn er schreibt: Die Pro-testanten sind selber gezwungen zu bekennen, daß ihre Kir-che niemals bestanden, ja niemals in der Welt betaut ge-wesen, solches auch, um der Sache noch mehr Nachdruck zu ge-ben, noch eumral wiederholt: und wo sie endlich mit ihrem Car-dinal Bellarmino bleiben werden, der in seinem Bücke cle!>lo-ti8 iNc!. o.z. sich nicht entblödet zu sagen: entweder ist eine sol-che-Kirche/ wie der Reformirten und Protestanten ihre
ist/