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1 (1750)
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460 I. B. 28. C. Von dem Alter der Maldenser

Theodorus Beza ober! gesagt, es hatten die Maldmssr dieseihre Benennung von den Thalern da sie wohnten, nicht abervorn Walds , von dem es eher zu vermuthen und zu glauben sey,daß er ebenfals nach dieser, Thalern sich so genenner, bekornmeir;da wir hören, daß so wohl Reinerus der Jt,quisitor, als auchsein Nachfolger der deutsche Lehrer eben dieses Namens, kein Be-drucken getragen, es öffentlich zu bezeugen, daß die sogenante Ar-men von Lion, oder die Maldenser, die sie für einerley halten,schort zu Sylvestri Zeiten, wo nicht gar schon zu den Zeitender Aposteln, dagewesen.

Inzwischen will ich es hier doch auch nicht mit Stillschwei-gen übergehen, welchergestalt der Jesuit Gretserus in seinemBuche , so er wider die Maldenser geschrieben, Cap 8-v.U.die vorige Aussage damit verdächtig machen will, daß er schreibtReinerus hatte dieses nicht so vor sich, sondern nach anderer Leu-te Meinung, dahin geschrieben, nvn ex üia, leä ex aliorumlen-temü,. Allein an statt daß er dieses herrliche Zeugnis dadurch un-gültig machen solte, so verbessert er es vielmehr, und setzt es nochin ein viel grösseres Licht. Denn zu geschwetgen, daß er sich da-mit selber zum Gelächter macht, wann er vorgibt, ReitM'iushatte nicht aus eigener Ueberzeugung, ex lun lementia ,, solchesgeschrieben, da er doch Grund genug davon angezeiget (eben alshatte Gretferus mehr Einsichten in dieErkantnis Reinw,alser selber gehabt) so gibt er des Reinen seiner Aussage eben dadurchnoch desto mehr Nachdruck, wenn er schreibt, es sey dieses nichtnur dessen eigene besondere Meinung gewesen, sondern Mitha-be durchgehends in diesen Gedancken gestanden. Denn waskönre doch wohl deutlicheres gejagt werden, um zu zeigen, daß esweder dieses Lehr ers, noch jenes geistlichen Richters besondere Mei-nung gewesen, davon letzterer zumal wol nichts wird unterlassenhaben, auf den rechten Grund zu kommen, sintemalen er sichs vor-genommen , dem Römischen Stuhl eine recht ausführliche Nach-richt von diesen Leuten zu geben; sondern daß alle Lehrer rrndge-