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1 (1750)
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458
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453 I.B.28.C. Von dem Alter der Waldeister

sie von Sylvesters, andere gar von der Apostel Zeitenher»leiten wollen: vors andere, weil sie auch die algemeinste ist,und marr schwerlich ein Land finden wird, in welchem sienicht aufgenommen worden: und endlich, weil sie vor al-len andern Secten dis voraus hat, daß da die übrigeninsgesamt durch ihre greuliche Gotteslästerungen den Men-scher: euren Abscheu verursachen, diese im Gegentheil einengrossen Schein der Frömmigkeit hat, sintemalen ihre An,Hänger äußerlich vor den Menschen gerecht leben, auch allesvon GOtt richtig glauben, allen Artickeln so im Glauberrs-hekentnis enthalten sind, Beifal geben, und nur blos aufdie Römische Kirche und Geistlichen schmähen und lästern,dem denn auch der gemeine Mann gar leichte Glauben bei,zumessen psiegt.

Dieser ber ühmte Reinerus hat eben nicht so gar lange nachden Zeiten Petri Waldi vor, Lton, dessen Jünger er LeonistmNennet, darunter aber überhaupt die Waldenser verstanden habenwill, gelebt. Ware nun dieser Waldus der Urheber einer so be-rüchtigten Secte gewesen, würde er ihn gar leichtlich dafür erkanthaben, und sich nicht erst so viele vergebliche mit Ausfor»sthung ihres Alters geben, am allerwenigsten aberoasselbeinSyssvestri, CoristaMirn M. des ersten christlichen Kaisers, odergarin der Apostel Zeiten suchen dürfen. Denn ein Alter von 80. oder9O. Jahren, als so lange ungefehr Reinerus, so im Jahr 1257.berühmt gewesen, nach Waldi Zeitengelebt: laßt sich endlich nochwohl ansfündig machen, zumalen in einer Sache, wo einem sogarviel dran gelegen es zu wisien. Inzwischen solle man doch bey-nahe hieraus urtheilen, daß dieser Inquisitor doch noch einiges Ge-wissen müsse gehabt haben, da er es so offenhertzig zugesteht, daß

weder an der Lehre» noch am Leben dieser mmen Waldenser etwas

auszusetzen sey, als nur dis emtziqe, daß sie ein wenig gar zu scharfauf die Römische Kirche und Ckerisey loszuziehen pffeM.

^ dnn Rrl, Wir haben noch einen andern Remerum, kbmfals