Druckschrift 
1 (1750)
Entstehung
Seite
437
Einzelbild herunterladen
 

aus ihren eigenen Schriften. 4Z7

bezeichmmg, als vielmehr auf die lautere und gründliche Schreib-art sehen, um gewahr zu werden, daß sie darinnen volkommendie Sprache der Apostel reden.

Ein gleiches finden wir in demjenigen Glaubensbekentnis, und 1544.so sie im Jahr 1544. dem Könige irr Franckreich Francrsco l.übergeben. Sie betheuern darinnen vor allen Dingen, daß sienichts anders glauben und lehren, als was sie von Altersher von ihren Vorfahren gehörst und gelernet, wie solchesJohannes Crlspinus, Monum. Marter. lchb. 2. angemerckt,und Lancelot du Voisin, nebst dem Herrn de la Popelimereim ersten Buche seiner Geschichte von Franckreich, vom Jahkizgi. p. 26. bestätiget.

Wenn der Grosprier Rorenco, dessen wir schon öfters ge- Aus ihrem ge-dacht, in seinen historischen Nachrichten im z8. Capitel und128. Blat einer Mißion gedencket, so die Herren Jesuiten im Jahr ^

1580. in die Thaler verschickt, und diejenige Bitschrist weitlauftigangeführt, die die Unbescheidenheir dieser ungebetenen Gaste denarmen Inwohnern derselben ausgebest, und die sie ihren Landes-Fürsteu übergeben: so führet er sie darinnen unter andern auchalso redend ein : Durchlauchtigster Hertzog, wir Ew. Durchl.allergetreueste Unterthanen werffen u-ts in der allertief-sten Ernicdrigllng zu Dero Füssen, und geben Ew. Durchl.allerumerthamgft zu vernehmen, welchergestalc sich für ei-niger Zeit gew-sse Jesuiten bey uns eingeschlichen, und dieOercer unserer Versamlung zu der Zeit, wenn wir msseregorresdienstliche Verrichtungen in denselben geübet, vor-nenüich an den Sontagen steißig besucht, aus keiner an-dern Ursache, alssich unsrer Kirchen zu bemächtigen/ undunsern Predigern in ihren geistlichen Amtö'verrichtungeirverhinderlich zu seyn: Durchlauchtigster Herr, dabey istes nicht verblieben, sondern ihre Verwegenheit hat sich soweit erstreckt, daß sie eine starcke Anzahl Eacholicken öftersmitgebracht, und in Begleitung des Richters oder Caftel-

Iii A laus,