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1 (1750)
Entstehung
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417
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von der Zerstreuung seiner Jünger re. 4'7

lande gewendet: in der Piccardie habe er einet: ungememgrossen Anhang bekommen, sey auch nach Deutschland ge-gangen, habe die wendischen Städte durchzogen, und sichendlich in Böhmen niedergelassen, woselbst feine Anhän-ger Piccarder genennet worden: Die Waldenser warenals halsstarrige Leute, so in der Religion eine Trennungmachten, dem Volcke von den Geistlichen auf eine garentsetzliche Weise verhaft gemacht, und dergestalt verfolgtund an allen Örter: geängstet worden, daß sie Haus undHof verlassen, und sich in die Gegenden von Provence undLanguedoc , G' /?/ /I/- Ei» Thrit

xe/, /s-/? E?/. vornemlich in die hEqeE»

Gegenden vor: Franckreich, so disseit der: Alpen liegen, ja je«-,'cremt sichzwischen den Alpen selbst, wo sie noch die sicherste Zufluchtdir TLSler.gefunden, zerstreuen müssen. Nun ist es gewiö, daß dieThaler von Piemont, Pragelas, Meane, Martin, und dieMarggrasschaft Saluzzo, dahin sie sich am meisten gewendet,eben zu dem sogenannten Walerland, oder 6al!ia Ol'-/r1xinsgehören: Die Gegenden aber zwischen der: Alpen, Imer-^Ipesmachen die Thaler von Keims, Cezane, Freisinieres, Loui-se, «use und andere aus. Die Ursache aber, warum sich dieWaldenser von Lion hieher begeben, und alhier ihre sicherste Wird alb«Zuflucht, tutilLmum kefuZium, gefunden: er gibt sich nunmehr

leicht von selbst, und man kair hieraus ohnschtver abnehmen, daßes aus keiner andern Ursache geschehen, als weilen die sogenantenPetrobrusianer, Henricianer, Ariloldistetl und Speroni-Ursache wärestm, von denen wir im vorhergehenden Capitel geredet, und die Eebeufals weder den Pabft noch die Römische Kirche erkan-ten, und in Glaubenssachen keine andere Regul und Richt-schtmr als das Wort GOttes nach der Auslegung der al-lerersten Kirchenlehrer annehmen wolten, in diesen Gegen-den wohnten. Dieses wüsten sie, und konten sich also einer gu-ten Aufnahme alhier gewis getrösten.waldensis.Gesch.l.TH. Ggg Der