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1 (1750)
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394
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Z94 I. B. 24. C. Vorn Zustand der Kirche

mit der großen Sorgfalt suchen, ob wo noch was von demWorte GOrres übrig geblieben.

Will man wissen wie es damals mit der öffentlichen Pre-digt des götlichen Wortes beschaffen gewesen, so gibt uns Tho-mas, so den Beinamen der Englische hat, in der Erklärungdes 9. Capitels aus der Offenbarung diesen Bericht davon: ImAnfange, wenn der Antichrist erst wird gebohren, undnoch nicht zu seiner völligen Grösse gelartgei seyn, wird dasEvangelium noch öffentlich geprediget werden; so bald eraber erwachsen und völlig zu Kräften kommen wird, wirdman es nur Hier und dar im Verborgenen noch antreffen,weil man die Perlen nicht vor die Saue werffen soll. UndLllck in drrr so hat es sich auch in der That verhalten. Denn es kam zu derThälern. Zeit noch mit unsern armen Waldensem so weit, daß sie nicht mehrals nur verholen in den Bergen und Wäldern, oder wennesnochgut war, in solchen Dörffen predigen durften, die von denen Rd-mischeatholischen Oertern recht weit entfernet waren. Solchesgeschahe also in dem Thal St. Martin nur blos zu Rabrous,in den Gründen gegen das grosse Gebirge, wo sich die Gemein-den von Salse, Macel, Rodorat undPrals befunden: imThal von Perouse blos zu Taluc , Pevy, GrandDiblonund Dormiglions; zu Prarustm, St. BartholemiundRocheplatte , blos in dem de li Gaudini gegen das Gebmgede la Vachera: und in dem Thal von Lucern nur blos in denGemeinde!: von Angrogne, Boby,Roras, und in den Grün-den von Villars. Es waren nemlich alle diese Oerter und Ge-genden nur blos von Waldensem bewohnet, die durchaus nicbtsvom Pabste wissen wollen, und es hielten sich nur etliche Pfaffendaselbst auf, die froh waren, wann sie nur ihren Decent einstrei-chen, und zuweilen einen fetten Bissen erhäschen konten, im übri-gen aber gar gerne stille fassen. Wolken die m men Leute in denübrigen Thalern zusammen kommen, und sich aus dem WorteGOttes erbauen, so muste solches in der Nacht, in abgesonderte"