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1 (1750)
Entstehung
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380
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z8o I- B. 2 z. C. Vor; der Offenbarung

Das drey und zwanzigste Hapitel.

Von der Offenbarung des Antichrists im "ten Jahr-

hundert.

E^us allem dem, was bisher ist abgehandelt worden, läßt sichnun gar leichte der Schluß machen, daß da der Satanbis zum eilften Jahrhundert noch gebunden gewesen, unddie Inwohner der Erden noch nicht insgesamt verführen dürfen;der Antichrist auch noch nicht völlig offenbart gewesen , und es ei-nem jedweden noch frey gestanden, von denen in der Kirchen ein-reissenden Irthümern anzunehmen, oder zu verwerfen was er ge-wolt: also die Kirchen in denThalem die lautere Apostolische Wahr-heit gar wohl hatten beibehalten können, wann sie sich gleich nichtso gar feierlich von der Gemeinschaft der Römischen Kirchen ab-gesondert hatten. Da wir nun aber vollends gewis wissen, daßsolches in dem achten Jahrhundert würcklich geschehen, da sie nichtnur auf oben angeführte weise von Rom ausgegangen, sondernauch die Römssche Lehre unverrückt als abergläubisch, falsch undabgöttisch , diePäbste aber als solche ausgeschrien, die mit Nich-ten Apostolisch waren, sondern nur als wie die Schriftgeler-ten und Pharisäer auf dem Srule Mosis fassen; so werdenwir m diesem Schluß auch noch immer mehr und mehr bestückt.Daß aber' dieses in dem 8ten Jahrhundert würcklich ihr Glaubegewesen, und sie in dem c>ten und roten unverrückt dabey verblie-ben, hat uns das oben angeführte unverwerfliche Zeugnis einesvornemen Schriftstellers der Römischen Kirche, Aurelii Mrenci zur Genüge bestätiget, der selber ein Glied des grossen

Raths extirpanäiz liTnuicis, aus den Thälern gebürtig, und

Mitregent des Thals von Lucerne gewesen, sichs auch besondersangelegen seyn lassen, in dieser Sache zu arbeiten; und zwar inzweien Büchern, deren eines er nach Turin, das andere abernach Rom geschrieben, welche beide mit Gemmhaltung der Geist-lichkeit zu Turin im Druck gekommen.