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1 (1750)
Entstehung
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379
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auch im loten Jahrhundert unverfälscht re. 379

Lehre geeifert, Lntemalen er sich wider die Einführung der Bil-der, VerehrunAesKreutzes, Anbetung der Herligen, und widerdas Walfarten gefetzt: so sagt er an dem zuerst angezogenenOrte ausdrücklich: Diese Lehre (er nennet sie eine Ketzerey) Dottreflich^Habe irr demgantzen yten und roten Jahrhundert nicht auf- Kugu.ß de-rgebort: Und an einem andern Orte heißt es: In dem gantzen io.Jahrhundert Habesich weiter nichts neues zugetragen, son-dern nur blos die ehemaligen Ketzereien ihren alten Gangbehalten. Ein fo volgültiges Zeugniß, das aus einer Feder ge-flossen, die mit Genehmhaltung der Römischen Clerssey, ja fo garder Geistlichen zu Turin geschrieben, folte ja wohl zulänglich seyn,allen wettern Ausflüchten vorzubauen. Wir lassen es also auchdabey bewenden, und glauben der Muhe überhoben zu seyn, nochmehrere Zeugnisse anzuflchren, um zu beweisen, daß unsere Wal-denser weder in dein 9tcn »roch ivten Jahrhundert wieder zu derRömischen Kirche übergegangen, sondern deren Jrthümern vorwie nach beständig widersprochen.

Da wir indessen aus dem 20. Kap. der Offenbarung Jo-hannis wissen, daß der Satan gebunden, und der Antichrist ge-wisser Massen tausend Iaht' behalten, und nach deren Verlauferst recht deutlich offenbaret werden folte, solches auch (wie wirnun bald sehen werden) in der That also geschehen: so hat es diegütliche Weisheit und Barmherzigkeit zugleich auch so gefüget,daß sich zu der Zeit auch immer mehr treue Zeugen des HErrnIEsu geoffenbaret, die nachdem Maaß seiner Gewalt, sichihm auch immer starcker und beherzter widersetzet. Um hiervonrecht deutlich überzeuget zu werden ^ so laßt uns erstlich auf dieOffenbarung des Antichrists Achtung geben, und denn sehen mitwas für Ernst und Eifer die W«!denser ihm widerstanden.