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1 (1750)
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auch im roten Jahrhundert unverfälscht re. 375

Daß diejenigen Kirchen so seit dem acht und neunten Jahrhunder-te das Römische Joch vom Halse gemorsten, dasselbe in dem zehn-ten freiwillig, ungezwungen und ungedrungen wieder solten ange-nommen haben; sintemalen die Pabste,nach dem einstimmigen Zeug-niß aller Geschichtschreiber, damals auf nichts anders gedacht, alsnur wie sie täglich herrlich und in Freuden leben möchten, folglichsich um den Glauben wenig bekümmert haben.

Man kau es auch desto weniger behaupten, je gewisser esist, daß nicht nur die Pabste, wie gedacht, zu der Zeit wenig dar-nach gefragt, ob jemand ihre Satzungen allgenommen oder verwor-fen: sondern daß sich so gar mitten in Italien, ja gar zu Rom selbst,gautze Bersamlungen von Geistlichen wider'sie und ihre vermeint-liche Gewalt aufgelehnet, und daß gautze Königreiche, ob sie gleichdamals noch nicht so wie unsere Thaler förmlich von der Gemein-schaft der Römischen Kirche ausgegangen, dennoch mit ihren Ord-nungen und Bullen, ja mit einem Worte mit allen ihren neuenSatzungen und Lehren, die sie erst auf die Bahne brachten undihnens nicht gefallen wolten, ohne Scheu ihr öffentliches Gespöttsgetrieben.

Dieses nun recht sonnenklar zu beweisen, darf man nur aufdasjenige Achtung geben, was uns der berühmte Geschichtschrei-ber Luitprandus, wider den auch die von der Römische Kirchenichts einzuwenden haben, im6tenBuche,9 und roten Capitel sei-ner Historie, bey dem Jahre 96z. davon meldet. Dieser gibt unssichere Briefe zu lesen, welche der grosse Kaiser Otto, und die vonihm in Rom verÄmlete Geistlichkeit wider den Pabst Johann deni2ten, den der Geschichtschreiber Platina den rzten, und Komi-nem icelermissimum, ac potiu5 monstrum, einen ertzBösewicht,

Vermehr einer Misqeburt als einem Menschen zu vergleichen, nen-net, geschrieben und deren wm etlich er Inhalt also lautet: L>ttO, Kaiser Ottovon GOttes Gnaden Kaissr-, nebst allen Ei Mchöffen von NAELiqur en, Dofcana, Sachsen, Franckreich, und andern, dem Dinge vor.Pabst Johann, Heil und Wohlfahrt von EOtt! Nach-dem