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1 (1750)
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Absonderung von der Römischen Kirche. 365

ärgert dieser geringsten einen, die an mich glauben, demwäre besser daß ein Mühlstein an Anen Hals gehangetwürde, und er ersauft würde im Meer da es am tief-sten ist?

Wir wissen es gar sehr wohl, daß der Spruch sehr falschverstanden und ausgelegt würd: Du bist Petrus, und aufd-esen Felsen will ich bauen meine Gemeine, und will dm 'des Himmelreichs Schlüssel geben, und daß uurer diesemVerwand das arme grobe und unwissende Volck, so von allerErkenmiß in geistlichen Dingen völlig entblößt ist, seine Zufluchtnach Rom nehmen, und daselbst das ewige Leben erwerben muß.Das Arm des Geistes gehöret für alle rechtschaffene Lehrer undAufseher der Kirchen, so lange sie leben, und wird wann diesedie Schuld der Natur bezahlet haben, mit eben dem Ansehenund eben der Gewalt von ihren Nachfolgern wiederum ge-rieben.

Kehret wieder um ihr Blinden zu euerm Licht: kehret wie-der zu dem der alle Menschen erleuchtet, die in diese Weltkommen: So viel als euer sind, die sich nicht einig und alleinzu diesem Lichte halten, die wandeln im finstern, und wissen nichtwo sie hingehen, die Finsterniß hat ihnen die Augen verblendet.Sind wir ver bunden unserm GOtt zu glauben wenn er was ver-spricht, wie viel mehr denn, wenn er es gar mit einem Eide be-kräftiget, und stricht: Wenn gleich die drey Männer, Noa,Daniel und Hiob, das ist, wenn gleich alle Heiligen, die ihranruft, alle Heiligkeit, Gerechtigkeit und Verdienst dieser dreyMänner beisammen besässen, drinnen waren, so würden sseallein ihre eigene Seele erretten. Dieses ist zu keinem an-dern Ende aufgeschrieben, als damit zukehren, daß niemand seinVertrauen weder auf das Verdienst noch auf die Fürbitten derHeiligen setzen solte. Höret doch dis, ihr Unweisen und Tho-ren, und werdet doch einmal klug, ihr, die ihr nach Rom lauft,und die Fürbitte eines Apostels daselbst suchen wollet. Waswür-

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