zzä I.B.2O.C. Beweise von der
dus, Ertzbischofvon Trier an Pabst Nicolaum I. geschrieben,als er' ebenfals gedrohet, sie in den Bann zu thun, weil sie sichseinen Neuerungen widersetzet, und seine vorgegebene Gewalt nichterkennen »vollen; darinnen sie den Pabst dergestalt anreden, das;man leichte mereken kan, wie viel er mit allen seinen Verordnun-gen bey ihnen gegolten: Wir und alle unsere Mitbrüder,schreiben sie, verwerffen deinen Ausspruch als was gottlo-ses, und begehren durchaus keine Gemeinschaft mit dir zuhaben, als die wir mit der Gerneinschaft der gantzen Kir-che und derjenigen brüderlichen Gesellschaft, die du mitsolchem Uebrrmuth für verächtlich hältst, und deren dudurch deinen Vkeltz dich selbst unwürdig machest , gar wohlzufrieden sind. Wir Messen dich, vermöge deines eige-nen Ausspruchs, von dieser Gemeinschaft aus; weil, werdie Gebote der Apostel nicht hält, die göttlichen Gesetzeschändet, und wider die theuer angenommenen Canonesfreventlich sündiget, ein Anathema, wie du, seyn muß.W sie demnach, daß wir weder dir noch deiner Cleriseyweiter angehören, und dir dich unser gar nicht mehr zurühmen habest.
q. Besonders ' Und so verhalten sich nicht nur die Bischöffe Md Kirchen IN
inIkalienund Engelland und Frankreich gegm den Pabst und dessen Nene-
Mrmsnr. nllMN, j,r diesem 9tenIahrhunvert, sondern auch die in Italien ma-chen es eben so. Und damit man nicht meinen dürfe, es habe denInwohnern unserer Thaler, als eines Theils von Italien, (alsdahin nehmlich die Piemontefee allerdings zu rechnen sind, weilsie nicht alzuweit von Rom entfernt gewesen), an Hertzhaftigkeitgefehlt, ihnen hierimmi nachzufolgen, und die Verehrung der Wi-der, riebst andern Mist-rauchen mehr gleichfals von sich abzuleh-nen , ohne das Ansehen zrr haben, als ob sie sich öffentlich von derRömischen Kirche abgesondert hatten, welches sie doch auch in derThat gethan haben, wie wir besser unten fthen werden; sondernes vielmehr vor der gantzen West klar nnd offenbar werde, daß in-