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1 (1750)
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354 I B. 2 O.C. Beweise von der

GOttes bekräftiget, schließt er endlich mit diesen schönen Worte»'Darf lnarr nun die Geschöpfe als das Merck der HändeGOttes nicht einmal zur Ehre ihres (Schöpfers verehren,wie viel mehr soll man denn nun nicht sich aller Vereh-rung, Dienfts und Anbetung solcher Dinge enthalten,die nur Menschen-Hände gemacht, wann es auch unterdein Verwand geschehen solte, daß man diejenigen, so dar-unter vorgestellet werden, und nicht die Bilder selbst ver-ehren wolle?

Voit dem Mißbrauch der Bilder gehet er zurAnruffungderHeiligen über, und handelt überaus schön davon: Aus der Um-schrift des ersten Capitels kau man gar bald von dem Werth desgantzen Wercks urtheilen. Da heißt es nemlich: A- imeeDoum äc ^omine.8 nu1Iu8 üt 3ÜU8 iVlecUaror <^ULrenäu8, Mille Oeu8 eN L Igomc», daß zwischen GOttund den Men-schen kein anderer Mittler könne gesunden werden, als der auchselber GOtt, und zugleich auch Mensch sey. Eben so merckwür-dig ist auch die tteberschrift des andern Capitels: A- nullsLreutura colen8 Oeum veiit pro iUo ooli, eui äc iplä 1'ubclitsell: Uitter allen Geschöpfen GOttes, die ihren Schöpfer vereh-ren, sey nicht eine eintzige zu finden, die dem die Ehre solte raube»wollen, dem sie selber unterthanig seyn muß. Er beschließt end-lich mit den Worten: Wie man GOtt allein Opfer brmgmsoll, so soll man ihn auch nur allein verehren und anbeten.

Hieraufwendet er steh zu einer andern Abhandlung von demKircben-Raub und der Geldschneiderey, so damals schon in-er Röntischen Kirche eingeschlichen waren.

Und endlich noch zu einer, darinnen er vom Antichrist,und vorn Verdienst der Wercke handelt, und mit eben so vielElfer und Gewalt als Calvmus selbst darwider streitet, wienran solches mit dem grösten Vergnüget! bey aufmercksamer Durch-lesung dieses vortreflichen Wercks wahrnehmen karr.

Wer solte nun nicht völlig überzeuget seyn, daß da so em