von den alten AriariMt, re. herleiten wollen. Z7Z
chen in Böhmen, Mähren, Pohlen, und andern Landern, ebendas geschrieben. Man kan es daselbst wcitlauftiger nachlesen.
Ulld so hatten wir denn nun so wohl die Lauterkeit der Leh-re, als auch das Alter der Waldenser klarlick und sattsam dar-gethan. Solte jemand zum.Ueberflnß noch ein mehrers verlan-gen , den verweisen wir auf die in dem Briefe des Herrn Dre-lincourts angeführte Schuh - Schrift der Waldenser Wider densogenanten Holländischen Lehrer, und zwar besonders zu demzweiten seiner Gespräche. Denn nachdem er daselbst von Stückzu Stück bewiesen, daß die Refor mitte Kirche nichts anders glau-be noch lehre, als was zu allen Zeiten die alten Waldenser undAlbigense-r geglaubet und gelehrer; diese aber nichLs weniger,als Arianer oder Manichaer gewesen, so schließt er mit den Wor-ten: Jedoch es ist nicht nöthig mich langer dabey aufzuhal- TWs.ten, und weirlauftiger darzuthun, daß durch die über-schwengliche Gnade GOtres die Lehre, zu der wir uns be-kennen mit dem Glaubens Bekantniß der altert Albigen-fer aufdas allergenaneste überernstinnne, sintetttahlett rnansolches ausführlicher in dein sogenannten kurtzer: Begrifder Historie von denen wider die ketzerischen Albigenser ge-führten Krieger: finden karr, welcher: Johannes Tillet,gewesener Registrator des ParlamerUs vor: Paris, undHerr vonBussiere, aus dem Schatz der Königlicher: Ur-kunden herausgezogen, und der im Jahr >590. zu Parisbey ch lVivelle, eum LttvileZio, im Druck heraus gekom-men
Ein glaubwürdigeres und rmverwerflicheres Zeugrriß als die- Und des Ze-hes hatte er nicht beibriirgerr können; daß wir also mit dem Ie-^""'>2"dcrasttitm Ribera, in seinen Eollecikaneiz 6e Vrbe Pbol 73. sicherden Schluß machen: Daß die Waldenser und Albigensereine so vortrefliche Lehre gehabt, daß alleMenschen Hoch-achtung und Ehrfurcht vor sie haben müssen. Dieses Zeug-ruß muß allerdings einen desto grossem Beweis der Sache geben,walhcnsis.Gesch.iTh. Ulk ,e