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1 (1750)
Entstehung
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251
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der Waldenser enthalten. . 2^

Wir lehren, daß Christus nach seiner Gottheit unter den Lehrer»des Evangelii besonders zugegen sey, und zwar in seinem WorteundSacramenleu, und daß wir ihn durch diese Mittel im Glau-ben auf-und annehmen müssen, damit er durch den Geist derWahrheit auch in uns wohnen könne, nach seiner eigenen undtröstlichen Verheissung r Ich will in euch seyn, und abermals:Ich will zu euch kommen. Wir glauben ferner, daß wirdurch den Glauben an Christum, nach der überschwenglichenAarmhertzigkeitGOttes, gerecht und selig werden, und bloß umdes Verdienstes Christi willen, ohne alle unser und anderer Ver-dienst und Würdigkeit, die Vergebung unserer Sünden aus Gna-den erhalten. Daher sollen wir' auch unsern Glauben, Ver-trauen und unsere Hoffnung einig und -allein auf ihn gründen,und ihn für denjenigen halten, der bloß durch sein Verdienst denauf uns erzürnten GOtt wieder ausgesöhnet, und um deswillender himmlische Vater uns wieder lieb gewonnen, uns erhalt, undzu seinen Kindern wieder auf-uny-amiimmt;. ja für denjenigen,in dem das ewige Leben ist, dessen auch alle diejenigen theilhaftigwerden sollen, die an-ihn glauben, ^Wir lehren aber auch, daßaus eigenen Kräften niemand solchen Glauben haben könne, alswelcher bloß eine Gabe GOrtes sey, der ihn gibt, wenn undwie er will: indem er ihn durch seinen Geist in unsern Hcrtzenwürcket, uns uns fähig macht, die in dem Worte und den Sa-kramenten uns angebotene HeMGüter zu ergreifen und uns zu- 'zueignen. Hiervon redet Johauttes, wenn er sagt: Eilt Menschkan nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vorn- Himmel. Und der Hoyland sagt selber: Es kan niemand zumir kommen, es sey denn, Haß ihn ziehe der Vater, dermich gesandt hat. .Mdchaldryarauf abermals : Es seydenn ihm von meinem Dater' Meben , nemlich durch denHeiligen Geist. Wir glauben und bekennen noch weiter, daß derGlaube an JEsum Christum einig und allein, nicht aber eigeneWercke od'erVerdumjtz, dpuMmschen vor GOtt gerecht mache,

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