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1 (1750)
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l.B-ls.C. Die Lehre der Maldenser

Von der Taufe.

wird die Taufe genannt, das heist, ein Waschen

mit Wasser, es sey nun solches aus einem Fluß oder Brun-nen, uud geschiehet im Namen des Vaters, des Sohnes, unddes Heiligen Geistes., Es wird aber hiermit angedeutet, wel-chergestalt durch die Gnade GOttes des Vaters, in Ansehungseines Sohnes, durch Theilnehmung an demselberr, als anunserm Erlöser, und durch die. Erneuerung des Heiligen Gei-zes,, der den rechten wahren Glauben in unsern Hetzen wircket,^wir zllgleich von unsern Sünden! abgewaschen und gereiniget,von GOtt wieder zu Gnaden auf-und angenommeri, und wannwir in derselben beharren bis ans Ende, auch einmal in Christo-JEsu ewig selrg werden sollen..

Und ist dieses eben die Taufe, mit welcher sich JEsus Chri-stus, der Sohn GOttes, selbst hat tauffen lassen, um alle Ge-rechtigkeit zu erfüllen: wie er sich denn auch zu eben dem Endehat beschneiden lassen , und eben die, so er seinen Aposteln beyzu-behalten befohlen hat..

Diese Taufe ist sichtbar und leiblich, uud macht an sichselbst den Getauften weder gut noch böse. Dieses lehret Pau-lus, und wir sehen es an dem Exempel Simons des Zauberers.Sie geschiehet in öffentlicher Versamlung der Gemeine, damitder Täufling als ein aufzunehmendes Glied derselben dargestelletwerden^ und diese für ihn beten möge.- daß ihn GOtt auch sozu einem wahren geistlichen Gliede derselben machen wolle, wieer ihr gegenwärtig aufersteh einverleibet worden. Und diesesist eigentlich die Ursache, warum die kleinen Kinder getauftwer-den, als wofür sonderlich die Eltern, Verwandte, und alle die,in deren Hertzen GOtt eine Liebe zu einem solchen Kinde?-cket, sorgen sollen.

Ausser dem, finden wir auch noch folgendes von der Taufeindem Buche voll demÄnki-Chnst aufgezeichnet, welches ver-dienet , in seiner eigenen- Sprache gelesen zu Werdern