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l.B-ls.C. Die Lehre der Maldenser
Von der Taufe.
wird die Taufe genannt, das heist, ein Waschen
„mit Wasser, es sey nun solches aus einem Fluß oder Brun-„nen, uud geschiehet im Namen des Vaters, des Sohnes, und„des Heiligen Geistes., Es wird aber hiermit angedeutet, wel-„chergestalt durch die Gnade GOttes des Vaters, in Ansehung„seines Sohnes, durch Theilnehmung an demselberr, als an„unserm Erlöser, und durch die. Erneuerung des Heiligen Gei-zes,, der den rechten wahren Glauben in unsern Hetzen wircket,^wir zllgleich von unsern Sünden! abgewaschen und gereiniget,„von GOtt wieder zu Gnaden auf-und angenommeri, und wann„wir in derselben beharren bis ans Ende, auch einmal in Christo-„JEsu ewig selrg werden sollen..
„Und ist dieses eben die Taufe, mit welcher sich JEsus Chri-„stus, der Sohn GOttes, selbst hat tauffen lassen, um alle Ge-rechtigkeit zu erfüllen: wie er sich denn auch zu eben dem Ende„hat beschneiden lassen , und eben die, so er seinen Aposteln beyzu-behalten befohlen hat..
„Diese Taufe ist sichtbar und leiblich, uud macht an sich„selbst den Getauften weder gut noch böse. Dieses lehret Pau-„lus, und wir sehen es an dem Exempel Simons des Zauberers.„Sie geschiehet in öffentlicher Versamlung der Gemeine, damit„der Täufling als ein aufzunehmendes Glied derselben dargestellet„werden^ und diese für ihn beten möge.- daß ihn GOtt auch so„zu einem wahren geistlichen Gliede derselben machen wolle, wie„er ihr gegenwärtig aufersteh einverleibet worden. Und dieses„ist eigentlich die Ursache, warum die kleinen Kinder getauftwer-„den, als wofür sonderlich die Eltern, Verwandte, und alle die,„in deren Hertzen GOtt eine Liebe zu einem solchen Kinde wü?-„cket, sorgen sollen.
Ausser dem, finden wir auch noch folgendes von der Taufeindem Buche voll demÄnki-Chnst aufgezeichnet, welches ver-dienet , in seiner eigenen- Sprache gelesen zu Werdern