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1 (1750)
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143
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die zehn Gebote GOttes.

wir entfremdet sind von dem Leben das aus GOtt ist. Das"Heil und alle Seligkeit ist weit von dem Sünder entfernet, die"Erkenntniß der Sünde aber führet zur Busse: denn niemand"ist sein selbst reckt kundig. So bestehet demnach die erste Gna-"de des Heils in der Erkenntniß der Sünde. Haben wir es da-"zu gebracht, so laßt uns alsdenn hinzu treten mit Freudig-st zu dem Gnadenstuhl, und daselbst von Hertzen alleWsere Sunde bekennen: denn GOTT ist treu und ge-brecht, daß er uns die Sünde vergibt, und reiniget unsvon aller Untugend , und hilft uns aus zu seinem ewigenReiche. Amen!

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Das zehnte Capitel.

Die siebende Probe von den: Glauben der Waldenfer,

darinnen ihre Berchtsormel enthalten, so wie sie solche von Alters herbeybehalten, und wie solche in ihrer eigenen Sprache, in dem Buche >o veo-vcl Lonlerr, dessen in dem Buche der Märterer pag rz. gedacht wird,zu finden ist. Der Anfang davon lautet also:

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du GOtt der Könige, und HErr aller Herren, vor dirbekenne ick, als ein armer Sünder, der durch Un-danck sich schwerlich an dir versündiget hat, allemeine Missethat. Ick habe keine Entschuldigung vor mir,denn du hast mir selbst gezeigt, was gut oder böse ge-wesen. Deine Allmacht ist mir nicht verborgen geblieben,deine Weisheit habe ick erkandt, deine Gerechtigkeit ist mir of-fenbar geworden, und deine Güre habe ick nur alzudeutlich wahr-nehmen können. Dennoch habe ick Übels gethan, und daranist mein eigenes Becker ben Sckuld gewesen. Vergib mir, oHErr, und erwecke in mir eine wahre Busse. Ich habe dich

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