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1 (1750)
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48 I- B. 2.§6P. Von den: eigentlichen Ursprünge

ist , vorr den Waldensern ernpfarlgetl haben, ihnen auchnicht genug davor dancken können, und dieses um so vielmehr, da selbst Wiclef so kräftig vor; ihnen sott unterste^ tzet worden seyn, daß er nachrnals Husten ebenfals erwe-cken, und das Merck des HErrn mit Eifer zu treibenLsmcnu. hat ermuntern könncii. Und der vortrefliche Cottlenius insauer Historie voll de»l Verfolgungen in Böhmen, die wir weiteranzuführen Gelegenheit haben werden, schreibt: Es haben dieseGemeinden niemals geleugnet, daß sie ihren Beruf denWaldensern zu dancken gehabt. Die gautze Geschichte da-von findet man umständlich aufgezeichnet in der HirsaugischenChronick.

§. XXVI.

Was die Waldenser inApttlien, Calabrien, Provence,p-rrmi. kanguedoc, u. s. w. anbelangt, so giebt davon Perritt irr feinerWaldenser-Historie, cap. 7. und 8- weitlanftige Nachricht; undThuani. ThuallUs bezeuget in dem 6. Buche seiner Historie, p. 168. und169. ausdrücklich, daß Petrus Waldus von Lion die Lehreder Waldenser in eigener Person anfänglich in der Piccardie, so-denn in den Niederlanden, von dar weiter in Deutschland, unddem Wendischen, endlich aber gar bis irr Böhmen fortgepflantzet.rr Lubigul. D' Aubigni schreibt irr dem 2. Buche seiner allgemeinen Hi-storie c. 6. daß die vertriebenen Waldenser, (er redet von de-nen von Lion, Languedoc und Provence) durch gantz Europaden Sauren ausgestreuet, woher nachmals die aufgekom-men , welchen mau die darauf erfolgte Reforrnation haupt-sächlich zuzuschreiben hatte, und besser unten spricht er, eshabe das gantze Morgentheil von Europa die Lehre derWaldenser, ohnerachtet des schweren Fluches, womitPabst Alexander sie beleget, so begierig angenommen, daßihrer einstmals zu Passau irr die achtzig -tausend versaunlet gewesen; und ob rnail gleich aller Orten Scheiterhaufenvor sie aufgerichtet, habe mall diese sogenannte Maldern

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