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1 (1750)
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40 I. B. 2. Cap. Von dem eigentlichen Ursprünge

seine Anhänger schon damals nach ihm genennet worden. Soführen auch die Magdeburgischen Centuriatores in der II. Cen-turie, cap. 9. p. 455. ingleichen Nicolaus Vigner in seiner Kir-chen-Historie vom Jahre 1050. den Namen der Waldmser vondemjenigen Waldo her, so zur Zeit des Berengarii gelebet.

§ XVII.

Unterschiev- Was dieser Meynung noch weiter Beyfall -zu geben-^ des wa'E thigen kdnte, wäre dieses, daß der Waldus, von dem wir ietzundvsn Lion. handeln, und der zu den Zeiten des Berengarii gelebt, niemalsunter einem andern Namen oder Zunamen bekandt gewesen, dahingegen die Geschichtschreiber in der Benennung des Waldi vonLion niemals einig gewesen. Einige, darunter Theodorus Bezain seiner Abschilderung berühmter Leute, pag. 185. nennen ihnJohannem: andere, und zwar die meisten kommen darinnenüberein, daß er Petrus geheißen; was aber seinen Zunamenanbelangt, da nennen ihn die meisten Waldum, oder Valdum,andere Valdium , welchen letzteren Namen man insonderheit indes Petri Vallls Sernensis seiner Historie der Albigenser im 2.Capitel findet. Inzwischen setzen doch andere für das W. oder V.ein B., und nennen ihn Baldo oder Baldon, wie MarcusJu-nius Borhornius in seiner allgemeinen Historie beym Jahr 1159.und Petrus Wesenbecius, so von ihm p. yn. angeführt wird,ingleichen Joachim Camerarius im Anfange feiner Historie vonBöhmen und Mähren, und andere mehr. Endlich noch andere,und mit diesen Mernerius Laerius in lUtcicul. Lt 3 t. 6 .

nennen ihn Petrum Maldensem.

§. XVIII.

- wktvushzr Dieses und andere Umstände mehr haben den scharffinm-men" on ven M Theodorum von Beza bewogen, in dem obenangeführtenwaldensern Wercke pag. 185. zu behaupten, daß es so schwer zu glauben, daßveksmmen. die Waldenser ihren Namen vom Waldo von Lion bekommen

hätten,