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1 (1750)
Entstehung
Seite
38
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Z8 !- B. 2 . Cap. Von dem eigentlichen Ursprünge

teil in dem 25. Capitel die Gemme betrachten werden, so wir obenzum ersten Beweist angeführt. Man wird sie daselbst an ihrerSprache gnugsam kennenlernen, und gewahr werden, daß sievon weitem Orten, als die Gibeoniten, hergekommen.

Ich will sie hier nicht alle weitlauftig anführen, aber diesesgebe ich doch hierbey zu bedencken, wo doch wohl diejenigen Wal-denser müssen hergekommen seyn, derer in dem andern Beweis;des oberwehnten Capitels gedacht wird, und welche im Jahriioo. den schonen Tractat von der edlen Lehre, (6e 1« nobleUei^on) welcher daselbst nur mit wenigem berührt worden, da-von aber in dem 4. Capitel dieses Buches eine Probe wird zu fin-den seyn, verfertiget? Wenn es in demselbigen Capitel, wo ichihre Lehre aus Urkunden mittheile, heissen wird, das; die von derRömischen Kirche schon dazumal von unsern Thal-Leuten gesagthaben: Er ist ein Waldenser, also, des Todes werth, wersolte da wohl glauben können, daß diese arme Leute, die schon imiioo. Jahre so ein Vorwurf eines tddtlichen Hasses gewesen, ih-ren Namen von dem Waldo von Lion, so erst 80. Jahr darnachgelebt , solten bekommen haben? Hat man sie aber schon im An-fange des eilften Jahrhunderts unter dem Namen der Walden-ser , als solche verhaßte und schädliche Leute angesehen, so müssensie nothwendig schor; lange zuvor bekandt gewesen seyn. Manwird arr bereits angezogenem Orte überdis noch ein überaus schö-Uns Glau- ne§ Glaubens-Vekentniß der Waldenser antreffen, so albereitkcüttüß vom im Jahr )i2o. aufgesetzt worden, ingleichen einen Tractat vornI-hr > Antichrist, von eben dem Alter: Ferner eine Schrift wider die""^ccUcn^ Anruffung der Heiligen, aus welcher man so viel abnehmen karr,^,!chr" daß sie zu der Zeit versasset worden, als man den Bilder - Dienstin Italien eingeführet, weil selbiger darinnen eine neue Art derAnbetung genennet wird, so der Mensch der Sünde auf dieBahn gebracht. Weiter wird man daselbst ein altes Manu-siript finderr, welches beweißt, daß voll undencklichen Jahrenein Geschlecht nach dem andern von der Zeit der Apostel

abge-