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1 (1750)
Entstehung
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10
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Tour.

ro I. B. i Cap. VonderLage, Grösse, Fruchtbarkeit,

schmber diese Eintheilungen der Thaler nicht geivust, sie es nichtnur zu einem besondern Thale, ja zu dem vornehmsten unterallen Thalern gemacht, sondern auch von seiner Benennung denNahmen aller übrigen Thaler hergeleitet, und sie insgesamtdie Thäler von Angrogne genannt, wie wir solches in der Hi-storie des Präsidenten deThou, und anderer wahrnehmen.

§. X.

Die Gemeine la Tour folgt auf die von S. Jean, undliegt langst dem Fluß Pelice. Sie hat ihren Nahmen von ei-nem hohen und starcken Thurme, so sich ehemals auf einer Hö-he an dem Munde des Flnsses Pelice und Angrogne befunden,von dem Könige Francifco l. aber wieder- niedergerissen wor-den. Art diesem Orte bauete der Hertzog von Savoyen, nachdem Blutbade von Anno ;6)5. eine starcke Festung, damit er,so ofte es ihm gelüsten solte, Gelegenheit haben möchte, diesearme Leute heimzusuchen, und wenn es möglich seyn wolte, gänz-lich auszurotten , wie es denn auch in den Jahren i66z. und 1664.beynahe hatte dazu kommen sollen. In dieser Gemeine, wieauch in der gantzen Gemeine Villar, so ebenfals der Lange nachan obigem Flusse liegt, ist wenig flaches, aber sehr fruchtbaresFeld, an Wein und allerhand andern Früchten. Gegen Mit-tag gibt es zwar nur Castanien, und Futter vor das Vieh, weildas Gebürge, fo sie umschließt, sehr hoch ist und weit herüberhängt, also fast kartter Schatten verursacht: Hingegen wächsetauf denen Hügeln gegen Norden , ob sie zwar ebenfals sehr hochund rauh sind, Wein im Ueberfluß, oder wo es diesem Ge-wächse zu kalt ist, doch das schönste Getrayde und Mesewachs.

§.

Bobi liegt am höchsten unter allen Gemeinen des Thalsvon Lucerna, gegen das Dauphins, und theilet sich sowolgegenMittag, als Abend und Mitternacht, in unterschiedliche andere

ansehn-

Bsbi.