Druckschrift 
1 (1750)
Entstehung
Seite
49
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des Verfassers. 49

det, auf daß ihr auch zurZeit der OffenbarungseikierHerr-lichkeit Freude und Wonne haben möget: selig seyd chr,wenn rhr gefthrnahet werdet über dem Namen Christi; dennder Geist, der ein Geist der Herrlichkeit und Gottes ichruhet auf euch: bey ihnen ist er verlästert, aber bey euch ister gepreiset. Niemand aber unter euch leide als einMörder, oder Dieb, oder Uebelthater, oder der in einftemd Amt greift: leidet er aber als eilt Christ, sosihame er sich nicht, er ehre aber Gott in solchemFall: denn es ist Zeit, daß er sehe das Gericht an dem Hau-se Gottes.

Gewiß, ohne der Wahrheit Abbruch zu thun, wird niemandvon unsern Zeugen der Wahrheit sagen können, daß an ihnenauch nur das allermindeste fehle, was Petrus irr den angeführ-ten Worten von allen denen fordert, die als Christen mit Chri-sto leiden müssen. Aber ein aufmercksamer Leser wird dabeyauch von der wundervollen Vorsorge GOttes, die sich an diesenSchaafen mitten unter den Wölfen zu allen Zeiten offenbarethat, auf das allerlebendigste überzeuget werden. Mas die gött-liche Allmacht nach ihrer unermeßlichen Weisheit und Barm-hertzigkeit jemals an einem Daniel in der Löwengrube, anden dreien Männern im Feuerofen, an seinem Volke Isra-el in Egypten und der Babylonischen Gefangenschaft, ja wassie wundervolles an der geistlichen Taube in den Felslöchern undin den Steinritzen, und an dem schwangeren Weibe, so ausFurcht vor dem grossen rothen Drachen in die Wüste entflie-hen müssen, gethan: das hat sie auch warlich an dem kleinenHäuflein dieses Volks bewiesen.

Hat es auch ja zuweilen geschienen, als ob der Teufel die-se etwas kleine Heerde, in Ansehung vieler ihrer Glieder, wiedorten ein Walfisch den Ionas, verschlungen r so hat man sie

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