Vorrede. 29
einer solchen Standesperson mit allem Recht als eine Wirkungdes anten Eindrucks und der fruchtbaren Erbauung anzusehen,welche dieses mit Aufmerksamkeit, Vergnügen und Nachdenkenaeleiene Buch verursachet; zu deren Unterhaltung, Vermerungund heilsamen Anwendung in Befestigung der Treue und desEifers gegen die evangelische Warheit, diese längere Beschäf-tigung mit gedachtem Buche nicht ohne Grund als ein bequemesMittel angesehen worden, dessen geheimer Gebrauch auch beyandern von heilsamer Wirkung seyn könne.
Der andere diesem Werke ebenfals rümliche Umstand betriftdie gegenwärtige Bekantmachung der Übersetzung desselben, mitnamentlicher Meldung ihres Urhebers, der eben dadurch auf ei-ne thätige Art bezeuget, sich des darin enthaltenen Bekentnissesgdtlicher Warhetten, und der aufrichtigen Hochachtung gegen dieevangelische Lehre, nicht zu schämen; wie heut zu Tage leiderunrer den Vroteftatlten mit unverantwortlichem Undank gegengötttche Wohlthaten, aus hersetzender nicht nur Kaltsinnigkeit,sondern wirklicher Geringschätzung derselben zu geschehen pfleget.Je grösser anjetzo die Seltenheit ächter, unverdächtiger und fei-erlicher Bekenner des Evangelii unter vornemen Standesperso-nen geworden, wozu die unstreitige Ausschweifung undSchwer-merey einiger vorgegebenen Bekenner dieser Art nicht wenig bei-trägt: je schätzbarer sowol als nachdrücklicher ist dergleichenpflichtmäßiges Zeugnis der Warheit und Verleugnung um Got-tes willen.
Der Abdruck dieser Übersetzung ist alhier geschehen, hatsich aber durch einige sehr zufällige Hindernisse etwas verzögert,obgleich das ganze Werk nebst der Zuschrift bereits vor gerau-mer Zeit überschießt worden. Die Aufschrift ist bey geändertemFormat, Uebelstand zu vermeiden, kürzer gefastet worden; da sieim französischen, also lautet: Ulitioirs Generale cis8 stillescks3 VÄIees cks /Vn-rE ou ckivisee en
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