lia sativa
L i n.
N i g e
(Der schwarze Kümmel, die Garten - Nigelle.)
Syst. Lin. Class. XIII. Ord. 1. Polyandria Pentagynia.
Syst. nat. Familia Ranunculacearum.
Decand. Syst. Regn. veget. I. p. 127.
— Ess. sur les propr. med. n. i.
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Char. Gen.
Calyx quinquesepalus, petaloideus, patens, deciduus.
Corolla (Nectarium) e petalis parvis 5-8 bilabiatis glandalas nectariferas gerentibus formata.Stamina numerosa, interdum in phalanges disposita.
Germina quinque-decem basi plus minus connata et in Stylos simplices longos desinentia.Carp ella totidem plus minus in capsulam concreta, rostrata, intus dehiscentia, polysperma.
Decand. Prodr. Regn. veget. I. p. 48.
Nigella sativa.
Char.
N. Pistillis quinis, capsulis muricatis subrotundis,foliis subpilosis ......
N. An then's muticis, carpellis glandulosis in capsu-sulam ovatam ad apicem usque connexis, cauleerecto pilosiusculo, floribus nudis .
Spec.
Lin. Mat. med. (ed Sehr.) p. i3g.— Spec, plaut. 753.
Willd. Spec, plant. II. p. 1248.
Decand. Prodr. Regn. veg. I. p. 49*
— Flor, franc. Suppi, p. 64o.
Bluff, et Fing. Comp. FI. Germ. I. p. 716.
Di erb. Handb. der med. pharm. Bot. p. 234*Rieh. Bot. med. Deuts. Uebers. p. 1011.Geigers Pharm. Bot. p. nG3.
Eberm. Allg. Encycl. V. p. G27.
Benennungen.
Holl. Zwarte Komyn.
Dän. Den dyrkede eller haugernes kornrose.Engl. the smal fennel-flower.
Franz. La nielle romaine.
It al. Nigella romana.
Span. Neguilla sativa.
Port. Alpivre.
Der schwarze Kümmel ist auf Feldern inder Barbarey, in Griechenland und auch in denLändern des südlichen Europas einheimisch; inDeutschland wird er hie und da cultivirt.
Aus der weifsen fasrigen einjährigen Wurzelkommt ein aufrechter ästiger Stengel hervor, dereine Höhe von ein -his drey Fufs erreicht; diese
Stengel sind rund, gestreift mehr oder wenigerbehaart.
Die Wurzelblätter sind gestielt — dreylap-pig, mit tief getheilten Abschnitten.
Die S t e n gel h 1 ät t e r sind sitzend zwey- oderauch dreyfach gefiedert - zerschnitten, mit schmalenlinienförmigen gezahnten und schwach gewimpertenFiederhlättchen.
Die Blüthen stehen einzeln und ohne Hülle(involucrum) auf gefurchten glatten Blüthenstielenan den Spitzen der Aeste.
Der Kelch besteht aus fünf eiförmig —längli-chen horizontal abstehenden mit einem kurzen Na-gel ansitzenden gefärbten hinfälligen blumenblattar-tigen Blättchen (sépala) ; diese Blättchen sind vor derBlüthenzeit grünlich, später ganz blafs violett, be-sonders auf der innern Seite.
Die Blum en kr one, die man auch als einNectarium betrachten kann, besteht aus acht kleinen