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Trachylobium Martianum Hayne.
Die Martius’sche Rauhhülse.
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Syst. Lin. Class. X. Orci. I. Decandria Monogynia.
Syst. nat. Familia Legum inosarum Juss. (Trib. Hvmenaeaceac nob.)
Char. Gen.
Calix ut in genere antecedente, cui maxime affine; laciniae superiores plerumque connatae.Petala tria, longe-unguiculata, subaequalia.
Stamina et Pistillum ut in antecedente.
Legumen coriaceum, non dehiscens, pulpa sicca firma repletum et mono-vel dispernum Semi-na ignota.
Hayne Getr. Darst. XI. n. 17.
Nees etEb. Handb. dermed. pharm. Bot. III. p. 217.
Char. Spec.
Trachilobium Martianum H. I
Tr. Foliis birtato- pinnatis , foliolis sessilibuscoriaceis subaveniis oblongo - lanceolatisinaequilateris emarginato-acuminatis basi
inaequalibus
Hymaenea verrucosa
Diese nach ihrem Entdecker dem Herrn vonMartius genannte Rauhhülse wächst in den Ur-wäldern von Rio negro in Brasilien.
Der Stamm ist aufrecht und bildet mit seinemvielästigen Wipfel einen vierzig bis sechzig Fusshohen Baum. Die Aestchen stehen oft zu zwei bei-sammen, Avodurch eine dreitheilige Verästelung ent-steht. Die jungen Zweige sind glatt, die einjähri-gen zeichnen sich durch ihre Aveisse, braun punc-tirte Oberhaut aus.
Die Blätter stehen abAvechselnd auf kurzenBlattstielen und bestehen aus einem einfachen Paarvon Fiederblättchen, Avie bei der vorhergehendenGattung; die Blättchen sind sitzend, länglich-lan-zettförmig, ganzrandig, ungleichseitig, immergrün,lederartig, ganz glatt und mit der Lupe betrachtet,mit punctförmigen Harz-Drüsen versehen; sie sind
Hayne Getr. Darst. XI. n. 17.
— Bot. Zeit. 1827. II. n. 4 ~*N. et Eb. 1 . c. p. 217.
Martius Pharmacogn, p. 354 .Lara, lllustr. gen, tab. 330 . fig. 2.
ungefähr zwei Zoll und darüber lang, 8— g Linienbreit, und in eine ausgerandete Spitze ausgedehnt.
Die Blüthen sind noch nicht bekannt.
Die Frucht Avelche an den von Herrn vonMartius gesammelten Exemplaren noch nicht ganzreif war, stellt eine kurzgestielte dicke lederartige,umgekehrt-eiförmige stumpfe, oben mit einer kur-zen Stachelspitze versehene Avarzig-runzlige Hülsedar; die untere Naht hat eine vertiefte Furche, dieobere ist in der Vertiefung erhaben. Diese Hülseist kaffeebraun mit hellem Puncten, ungefähr neunLinien lang und sechs Linien breit; sie ist mit ei-nem dichten dunkel purpurrothen Mark gefüllt,worin hier zwei unvollständige Saamen sichtbarwaren.
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