Die Frucht ist eine flache perlschnur-förmige glatte Hülse, wie bei unserer Ac. ni-lo ti ca, von der sich aber diese Art besondersdurch die Blätter unterscheidet. Die Saamen sindflach, umgekehrt-eiförmig, braun.
Die männlichen ßlüthen sind eben so wie diezwittrigen gebildet nur ist der Fruchtknoten ver-kümmert.
Auch von dieser Art wird Gummi arabicumgesammelt und aus ihren Hülsen Succus Aca-ciae bereitet; wir nehmen sie deshalb der Voll-ständigkeit wegen hier auf und verweisen auf dievorhergehenden Hefte dieses Werks und auf unser
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Ilandb. der med. ph. Bot. Die Acacia Karroo
H a y n e, die mehr in dem südlichen Afrika einheimisch
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ist, unterscheidet sich von dieser Ac. vera durchdie sehr langen weifsen Dornen und die nichtperl schnür förmigen Hülsen; (diese letzterekommt in den bot. Gärten gewöhnlich als Ac.vera vor. )
Anm. Da wir uns nun überzeugt haben, dafsdas arabische Gummi von so verschiedenen Artenderselben Gattung abstammt, so darf uns eine Ver-schiedenheit in dem äufsern Ansehen dieses Arznei-
Stoffs um so weniger auffallen und wir glauben da-her um so mehr annehmen zu dürfen, dafs auchdas von uns (in Geigers Mag.) beschriebene demächten arabischen untergemischte Gummi, was wirfür Bassora-Gummi halten, ebenfalls von einer Aca-cia abstamme.
Abbildungen.
Ilayne Getr. Darst. X. n. 34*
Hernand Mexic. 1. c.
Erklärung der Tafel.
1. Ein blühender Zweig, nach Hay ne.
2 . Eine ßlüthe.
3. Eine geöffnete Blumenkrone.
4. 5. Die Staubgefäfse.
6 . Der Fruchtknoten mit dem Griffel.
7 . Die Narbe mit dem obern Theil des Griffels.
8 . Ein verkümmmertes Blümchen. (Alle Figurenvon Fig. 2 . an vergröfsert. )
9 . Ein Stück der Hülse in natürlicher Gröfse.
10 . Ein Saamen.